PIDURANGALA ROCK bei Sigiriya: Die perfekte Alternative zum Lion Rock in Sri Lanka
- April 2025
- Juni 2026
Wer Sigiriya im Zentrum Sri Lankas besucht, steht schnell vor der Frage: Lieber auf den Lion Rock oder doch den Pidurangala besteigen? Oder vielleicht sogar beide besuchen?
Während täglich tausende Besucher die berühmte antike Felsenfestung und Ruinenstadt am Löwenfelsen erklimmen, führt ein weniger bekannter Weg auf den nahegelegenen Pidurangala Rock. Historisch & kulturell kaum von Bedeutung, dafür aber einer der schönsten Aussichtspunkte des Landes.
Lage
- Sigiriya, im Kulturdreieck Sri Lankas
- ~ 170 km von Colombo
- gut mit TukTuk, Bus oder Fahrer erreichbar
Beste Reisezeit
- Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang
- früh morgens angenehme Temperaturen
Kosten
- Eintritt ~ 3 € p.P.
- ist eigentlich eine "Spende" für den Tempel, den du passieren musst
- Öffnungszeiten: 5 - 18 Uhr

Pidurangala oder Lion Rock – welcher Felsen passt zu dir?
Wer Sigiriya besucht, steht eher früher als später vor der Frage: Soll ich den berühmten Lion Rock besteigen oder lohnt sich der Aufstieg auf den benachbarten Pidurangala mehr? Beide Felsen ragen eindrucksvoll aus der Ebene inmitten des Kulturdreiecks zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Kandy empor und bieten faszinierende Ausblicke. Dennoch könnten sie unterschiedlicher kaum sein.
Damit du entscheiden kannst, welcher Aufstieg besser zu deinen Interessen passt, lohnt sich zunächst ein Blick auf die wichtigsten Unterschiede und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Lion Rock – Sri Lankas berühmteste Felsenfestung
Der Lion Rock gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas und wurde 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Wer sich für Geschichte, Archäologie und Kultur interessiert, wird den Besuch kaum bereuen. Die Festung wurde im 5. Jahrhundert von König Kassapa auf der Spitze eines 200 Meter hohen Monolithen errichten und diente als seine Hauptstadt und Königsresidenz. Sie gilt als ein Meisterwerk antiker Stadtplanung. Noch heute führen endlose Treppen vorbei an den berühmten Sigiriya-Fresken, den Spiegelwänden und den gewaltigen Löwenpfoten hinauf zu den Ruinen auf dem Gipfel.
Da es sich um eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes handelt, musst du dich mehr oder weniger auf große Menschenmassen einstellen. Der Aufstieg über die Treppen ist einfach, wenn auch anstrengend. Der Eintrittspreis mit 35 $ (Stand 2026) ist für sri-lankische Verhältnisse vergleichsweise hoch.
Kurzinfo Lion Rock
- Highlights: historische Felsenfestung mit Fresken, Löwentor und Spiegelwand
- Ideal für: Kultur- und Geschichtsinteressierte
- Beste Zeit: 7 - 9 Uhr
- Schwierigkeit: leicht bis mittel
- Dauer: Aufstieg 1 - 1,5 Stunden
- Kosten: ~ 35 $ (Stand 2026)
Pidurangala Rock – grandiose Aussicht statt historische Ruinen
Nur wenige Kilometer vom Lion Rock entfernt erhebt sich der Pidurangala Rock über die umliegende Dschungellandschaft. Anders als bei sein berühmter Nachbar ist die Felsformation weniger markant und es steht nicht die Geschichte im Vordergrund, sondern das Naturerlebnis.
Der Aufstieg führt zunächst durch eine buddhistische Tempelanlage, für die du auch die 1.000 LKR (~ 2,70 €, Stand 2026) Eintritt bezahlst. Anschließend verläuft der Weg auf schmalen Waldpfaden vorbei an einer liegenden Buddha Statue bis hinauf zum Gipfelplateau. Am letzten Abschnitt musst du teilweise deine Hände zu Hilfe nehmen, um über die großen Felsblöcke zu klettern.
Besonders spektakulär ist dann die Aussicht. Von oben eröffnet sich ein freier Blick auf die Umgebung und der Lion Rock ragt majestätisch aus dem grünen Dschungel heraus. Für viele Reisende gilt dieser Ausblick als einer der Schönsten in ganz Sri Lanka.
Kurzinfo Pidurangala Rock
- Highlight: Panoramablick auf den Lion Rock
- Ideal für: Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen
- Beste Zeit: zum Sonnenaufgang oder später Nachmittag
- Schwierigkeit: mittel mit kurzer Kletterpassage am Ende
- Dauer: Aufstieg 30 - 40 min
- Kosten: 1.000 LKR, also ~ 2,70 € (Stand 2026)
Lion Rock vs Pidurangala - der direkte Vergleich
| Lion Rock | Pidurangala Rock | |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Geschichte & Kultur | Natur & Aussicht |
| Aussicht auf den Lion Rock | Nein, du bist ja oben drauf 😉 | Ja, einfach traumhaft |
| Schwierigkeit | leicht mit 1.200 Stufen | moderat – schmale Pfade mit kurzen Kletterpassagen am Ende |
| Eintrittspreis | hoch (35 $ p.P.) | günstig (~ 3 $ p.P.) |
| Besucherandrang | hoch | wenig bis moderat |
| Für wen? | Kulturinteressierte | Naturliebhaber & Fotografen |
Warum ich den Pidurangala Rock bevorzuge
Als Biologin ziehen mich Naturerlebnisse meist stärker an als historische Sehenswürdigkeiten. Auch wenn der Lion Rock zweifellos beeindruckend ist, haben mich der hohe Besucherandrang und der doch deftige Eintrittspreis von einem Besuch abgehalten. Der Pidurangala bietet dagegen genau das, was ich auf meinen Reisen besonders schätze: Natur, ein kleines Abenteuer beim Aufstieg und eine grandiose Aussicht, die mich völlig überwältigt hat. Der Blick auf den Lion Rock, der aus dem dichten Grün der Dschungellandschaft herausragt, gehört für mich zu den schönsten Panoramen, die ich in Sri Lanka erleben durfte.
Du musst dich allerdings nicht zwingend für nur einen der beiden Felsen entscheiden. Viele Reisende unternehmen beide Besteigungen, teilweise sogar an nur einem einzigen Tag. Idealerweise startest du dann früh morgens zum Sonnenaufgang auf den Pidurangala Rock und besuchst anschließend den Lion Rock. So kannst du die spektakuläre Aussicht genießen und gleichzeitig die berühmte Felsenfestung mit ihrer spannenden Geschichte erkunden.
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Ich bin Iris, Gründerin von Travel to Find. Hier dreht sich alles um das Unterwegs-Sein. Um unvergessliche Momente, die man nicht suchen muss, sondern einfach findet. Und um das Leben selbst, das uns zustößt, während wir uns etwas anderes vorgenommen haben.

Der Aufstieg auf den Pidurangala Rock
Für den Ausflug zum Pidurangala Rock solltest du insgesamt mindesten zwei bis drei Stunden Zeit einplanen, damit du die Aussicht oben in Ruhe genießen kannst. Der Aufstieg selbst dauert je nach Tempo etwa 30 bis 45 Minuten und ist für durchschnittlich fitte Reisende gut machbar. Anders als beim Aufstieg zum Lion Rock, der über viele lange Treppen führt, erwartet dich hier ein abwechslungsreicher Weg durch eine Tempelanlage, schattigen Wald und über große Felsen. Gerade diese Mischung macht den Aufstieg zu einem besonderen Erlebnis.
Start am Tempel: Eintritt und Kleidungsvorschriften
Der Wanderweg beginnt am Pidurangala Raja Maha Viharaya, einem buddhistischen Tempel am Fuß des Berges. Hier wird der Eintritt bezahlt, bevor du mit dem Aufstieg beginnst. Da der Weg zunächst durch das Tempelgelände führt, müssen Schultern und Knie bedeckt sein, vor allem wenn du einen Blick in das kleine Gebäude selbst werfen möchtest. Falls du keine passende Kleidung dabei hast, kannst du dir vor Ort kostenlos einen Sarong ausleihen.
Durch den Wald hinauf zum liegenden Buddha
Hinter dem Tempel führt ein gut erkennbarer Pfad durch den Wald bergauf. Immer wieder wechseln sich Naturwege und steinerne Stufen ab. Dieser Teil des Weges ist angenehm schattig und die Geräusche des Waldes begleiten deinen Aufstieg.
Nach einem ersten Anstieg erreichst du eine große liegende Buddha-Statue, die direkt in den Felsen integriert wurde. Von hier öffnen sich bereits die ersten Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Je höher du kommst, desto weiter reicht der Blick über die grünen Wälder rund um Sigiriya.
Die letzten Meter über die Felsen
Der letzte Abschnitt unterscheidet den Pidurangala Rock deutlich von Lion Rock, bei dem es hauptsächlich über gut abgesicherte Treppen geht. Hier jedoch führt dich der ungesicherte Weg nun über große Felsblöcke und zwischen engen Spalten hindurch. Die kurze Kletterpassage ist nicht besonders schwierig, erfordert aber etwas Trittsicherheit und eine gewisse Beweglichkeit, sowie den gelegentlichen Einsatz der Hände. Gerade dieser Abschnitt macht den Aufstieg deutlich abenteuerlicher als viele andere Wanderungen in Sri Lanka.
Gipfelfeeling auf dem Pidurangala Rock
Oben angekommen wartet die Belohnung auf dich – ein weitläufiges Felsplateau mit freiem Blick auf die markante Felsformation des Lion Rock, welche eindrucksvoll aus dem grünen Dschungel herausragt. Aber nicht nur das. Es eröffnet sich auch ein grandioses Panorama auf die gesamte Umgebung von Sigiriya – kleine Dörfer inmitten von Wäldern, wechseln sich ab mit Seen und Reisfeldern.
Anders als auf vielen anderen Aussichtspunkten gibt es auf dem weitläufigen Felsplateau genügend Platz, um die Aussicht in Ruhe zu genießen. Nimm dir deshalb etwas Zeit und plane nicht nur den Aufstieg, sondern auch einen längeren Aufenthalt auf dem Gipfel ein. Wir haben insgesamt zwei Stunden damit verbracht all die Eindrücke in uns aufzusaugen und für mich war diese Aussichtspunkt der schönster unserer gesamten Sri Lanka Reise.

Wissenswertes für deinen Besuch des Pidurangala Rock
Für den Besuch des Pidurangala Rocks brauchst du keine große Vorbereitung. Der Aufstieg ist relativ kurz und für die meisten Reisenden gut machbar. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du vorab wissen solltest, damit dein Besuch möglichst entspannt verläuft und du die Aussicht auf dem Gipfel in vollen Zügen genießen kannst.
Eintritt und Öffnungszeiten
Der Eintritt zum Pidurangala Rock wird eigentlich als eine „Spende“ für den Tempel gesehen, welcher sich am Fuße des Felsens befindet. Aktuell musst du 1.000 LKR (also etwa 2,70 Euro, Stand 2026) pro Person bezahlen, um durch das Tempelgelände zu dem eigentlichen Wanderweg zu gelangen. Die Öffnungszeiten des Tickethäuschen sind täglich von 5 – 18 Uhr. Am besten ist es, wenn du das Eintrittsgeld Cash in Sri Lanka Rupien bei dir hast.
Direkt am Tempel stehen zudem kostenlose Parkplätze für Autos und Tuk-Tuks zur Verfügung, falls du mit dem eigenen Fahrzeug anreisen solltest.
Die beste Zeit für den Aufstieg
Sowohl zum Sonnenaufgang als auch zum Sonnenuntergang bietet der Pidurangala Rock eine beeindruckende Kulisse. Viele Reisende entscheiden sich für den Sonnenaufgang, da die Temperaturen angenehmer sind und die Landschaft langsam im goldenen Morgenlicht erwacht. Zudem sind am frühen Morgen meist weniger Besucher unterwegs.
Auch zum Sonnenuntergang ist die Aussicht spektakulär. Plane in diesem Fall jedoch genügend Zeit für den Abstieg ein, da die Felsabschnitte bei Dunkelheit etwas anspruchsvoller sind.
Tagsüber kann es sehr heiß werden, da es vor allem auf dem Gipfelplateau so gut wie keinen Schatten gibt. Das Panorama ist dennoch atemberaubend.
Kleine Packliste - das solltest du mitnehmen
Für den kurzen Aufstieg auf den Pidurangala Rock brauchst du keine besonders durchdachte Wanderausrüstung. Folgende Dinge haben wir bei unseren Besuch jedoch als praktisch empfunden:
- Trinkflasche*: Sie darf bei keiner Wanderung fehlen, da wir 1. bei den ungewohnt hohen Temperaturen immer ausreichend Wasser mitführen wollen und 2. lieber eine wiederverwendbaren Flasche verwenden, um Plastikmüll zu vermeiden.
- Ebenso wichtig sind gute Schuhe mit rutschfester Sohle und gutem Halt, da der letzte Abschnitt über Felsen führt. Ich für meinen Teil liebe meine Vivobarfoot-Wanderschuhe*.
- Kleine leichte Stirnlampe* oder Taschenlampe für den Aufstieg im Dunkeln.
- Kamera oder Smartphone – die Aussicht auf den Lion Rock gehört zu den schönsten Fotomotiven der Region.
- Sarong* oder Tuch zum Bedecken von Schultern und Knien im Tempelbereich
- Kleiner Tagesrucksack*
Schwierigkeiten und Voraussetzungen
Der Aufstieg ist für die meisten Reisenden mit durchschnittlicher Fitness gut machbar. Es ist technisch nicht sehr schwierig, allerdings führt der Weg häufig steil bergauf, was vor allem bei den hohen Temperaturen in Sri Lanka recht schweißtreibend sein kann.
Die größte Herausforderung ist die kurze Kletterpassage unterhalb des Gipfelplateaus. Wer trittsicher ist und keine Probleme damit hat, gelegentlich die Hände zur Hilfe zu nehmen, wird den Weg problemlos bewältigen können. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder ausgeprägter Höhenangst ist der Pidurangala jedoch nicht geeignet.
Vorsicht vor diebischen Affen auf dem Gipfel
Auf dem Gipfel des Pidurangala Rocks leben zahlreiche Makaken, die sich an die Touristen gewöhnt haben und erstaunlich geschickt darin sind, unbeaufsichtigte Gegenstände zu stehlen. Während unseres Besuchs wurden wir Zeugen von gleich zwei Vorfällen, bei denen die Affen Taschen an sich nahmen und deren Inhalt anschließend aus den Bäumen in den darunterliegenden Wald warfen. Für die betroffenen Reisenden war das alles andere als lustig, denn Handys, Geld und wichtige Ausweispapiere landeten zwischen Felsen und dichtem Gestrüpp und konnten nur teilweise wieder geborgen werden.
Lass deshalb niemals Jacken, Rucksäcke oder Taschen unbeaufsichtigt liegen – auch nicht für wenige Minuten, während du Fotos machst. Trage Wertsachen möglichst immer direkt bei dir an deinem Körper.
Ebenso wichtig: Bitte füttere die Affen nicht! Die Tiere sind äußerst intelligent und haben gelernt, dass sich mit gestohlenen Gegenständen oft Nahrung erpressen lässt. Nicht selten versuchen Besucher, ihre Sachen mit Bananen oder anderen Snacks zurückzutauschen. Dieses Verhalten verstärkt das Problem und führt langfristig dazu, dass die Affen immer aufdringlicher werden.
Übrigens ist dieses Verhalten keineswegs ein Problem, das nur am Pidurangala Rock oder in Sri Lanka vorkommt. Auch an vielen anderen touristischen Hotspots weltweit machen sich Affen die Anwesenheit und Unwissenheit von Besuchern zunutze. Umso wichtiger ist es, verantwortungsvoll mit den Tieren umzugehen und dieses Verhalten nicht noch weiter zu fördern.

Sigiriya als Tagestour oder mit Übernachtung?
Sigiriya lässt sich sowohl im Rahmen einer Tagestour als auch mit einer oder mehreren Übernachtungen in der Region besuchen. Welche Variante besser zu dir passt, hängt vor allem von deinem Reisestil, deinem Zeitbudget und deinen Interessen ab. Im Folgenden zeige ich dir die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten, damit du entscheiden kannst, welche Variante am besten zu deiner Reise passt.
Pidurangala und Sigiriya als Tagestour
Bei den meisten organisierten Tagestouren nach Sigiriya steht der Besuch des Lion Rock auf dem Programm, oft in Kombination mit dem Höhlentempel von Dambulla und teilweise eine Safari in einem der umliegenden Eco- bzw. Nationalparks. Diese Touren starten von vielen verschiedenen touristisch beliebten Orten, allerdings muss dir bewusst sein, dass die Anfahrtszeiten teilweise sehr lang sein könne und der Zeitplan daher recht straff ist. Zur Verdeutlichung:
- Von den beliebten Badeorten an der Südküste wie Mirissa, Weligama oder Unawatuna musst du je nach Verkehr mit etwa 4,5 bis 6 Stunden Fahrzeit pro Strecke rechnen.
- Von Bentota oder Hikkaduwa an der Westküste dauert die Anreise meist rund 4 bis 5 Stunden.
- Von Kandy bist du in etwa 2,5 bis 3 Stunden in Sigiriya.
Eine derartige Tagestour eignet sich vor allem für Jene, die nur wenig Zeit in Sri Lanka zur Verfügung haben oder möglichst viel von einem Ort aus erleben möchten. Viele Reisende besuchen Sigiriya als ersten / letzten Stopp ihrer Rundreise, da es auch von Colombo und dem internationalen Flughafen in Negombo gut erreichbar ist. Aber auch hier musst du Fahrzeiten von 3,5 bis 5 Stunden einplanen.
Touren zum Pidurangala Rock werden dagegen hauptsächlich aus der näheren Umgebung angeboten, beispielsweise aus Dambulla oder Sigiriya selbst, da es sich häufig um Sonnenaufgangs- oder untergangswanderungen handelt. Dabei sind die Anfahrtszeiten mit etwa 15 – 30 Minuten eher gering.
Auf GetYourGuide findest du viele Touren aus den verschiedensten Ecken des Landes, sowohl zum Pidurangala Rock, als auch zum Lion Rock. Oft stehen dabei auch noch der Höhlentempel von Dambulla oder eine Safari in der Umgebung auf dem Programm.
Warum ich mindestens eine Nacht in Sigiriya empfehlen würde
Viele Reisende besuchen Sigiriya im Rahmen einer Tagestour und reisen anschließend direkt weiter. Meiner Meinung nach wird man diesem besonderen Ort damit jedoch nicht ganz gerecht. Rund um Sigiriya gibt es deutlich mehr zu entdecken als nur den berühmten Lion Rock.
Wer vor Ort übernachtet hat alle Möglichkeiten. Du musst dich nicht zwangsläufig zwischen Lion Rock oder Piduranagala entscheiden, kannst auch beide besuchen und einfach auf eigene Faust losziehen. Du kannst den Pidurangala Rock zum Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang besuchen und die ganz besondere Stimmung in aller Ruhe genießen. Auch eine Safari in den umliegenden Nationalparks und Eco Parks ist es wert eingeplant zu werden. Oder einen Besuch der Stadt Dambulla, die sich nicht nur auf den Höhlentempel beschränkt.
Wenn du also einen nicht all zu straffen Zeitplan hast, gerne in der Natur unterwegs bist und weitere Ausflüge rund um Sigiriya unternehmen möchtest, wird sich ein längerer Aufenthalt sicherlich für dich lohnen. Ich empfehle dir mindestens eine Nacht, besser sogar 2 – 3 Nächte in der Region zu verbringen.
Meine Unterkunftsempfehlung in Sigiriya
Wenn du dich dazu entschließt in Sigiriya zu übernachten, hast du die Qual der Wahl, denn im Umkreis von wenigen Kilometern zum Lion Rock befinden sich zahlreiche Unterkünfte – von einfachen Homestays bis hin zu komfortablen Hotels ist alles dabei. Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle kurz unsere Unterkunft vorstellen, die ich dir wirklich ans Herz legen kann.
Lion See Hotel - Sigiriya
Deluxe Doppelzimmer mit Balkon für 49 € pro Nacht
(Stand Juni 2026)
- eigenes Badezimmer
- AC
- WiFi
- Pool
- Frühstück inklusive
Während unseres Aufenthalts haben wir drei Nächte im Lion See Hotel – Sigiriya verbracht, das nur etwa 6 Kilometer vom Pidurangala Rock entfernt liegt. Wir waren eine der ersten Gäste in dem neuen Hotel und wurden mit einem Erfrischungsgetränk begrüßt, bevor unser Gepäck auf das Zimmer gebracht wurde.
Die moderne Unterkunft befindet sich in ruhiger Lage und bietet alles, was man nach einem erlebnisreichen Tag in Sigiriya braucht. Besonders angenehm fand ich den Außenpool, in dem man sich nach einer Wanderung oder Safari wunderbar erfrischen kann.
Die Zimmer sind sehr geräumig und verfügen über ein eigenes Badezimmer und einen eigenen kleinen Balkon. Sie sind mit einer Klimaanlage, einem Kühlschrank und einem Wasserkocher sowie einem kleinen Tee- & Kaffeesortiment ausgestattet. Das Frühstück ist im Zimmerpreis bereits inkludiert und auf Wunsch kannst du zusätzlich auch noch ein Abendessen im Hotel bestellen.
Mein persönliches Highlight war jedoch der Ausblick vom Essensbereich: Von hier aus blickst du direkt auf den markante Felsformation des Lion Rock, der sich eindrucksvoll über die umliegende Landschaft erhebt. Gerade in den frühen Morgenstunden oder beim Abendessen sorgt diese Kulisse für eine ganz besondere Atmosphäre.

FAQ - Häufige Fragen zum Pidurangala Rock
Was lohnt sich mehr: der Pidurangala oder der Lion Rock?
Das hängt ganz von deinen Interessen ab. Der Lion Rock begeistert vor allem Kultur- und Geschichtsinteressierte, während der Pidurangala besonders für Naturliebhaber, Fotografen und Wanderer ein Highlight ist.
Wie lange dauert der Aufstieg zum Pidurangala Rock?
Der Aufstieg dauert etwa 30 bis 45 Minuten, je nach dem wie es mit deiner Fitness bestellt ist und wieviele Fotostopps du einlegst.
Plane für den gesamten Ausflug inklusive Zeit zum Genießen auf dem Gipfel mindestens zwei bis drei Stunden ein.
Ist der Pidurangala Rock schwieriger als der Lion Rock?
Der Pidurangala ist körperlich etwas anspruchsvoller als der Lion Rock, da die letzten Meter über große Felsblöcke führen. Mit durchschnittlicher Fitness und etwas Trittsicherheit ist der Auf- und Abstieg aber für die meisten Reisenden gut machbar.
Ist der Pidurangala zum Sonnenaufgang oder zum Sonnenuntergang besser?
Beides ist möglich. Der Sonnenaufgang ist besonders beliebt, da die Temperaturen angenehmer sind und die Landschaft langsam im Morgenlicht erwacht. Zum Sonnenuntergang ist die Stimmung ebenfalls wunderschön, allerdings solltest du dann eine Taschenlampe für den Abstieg dabeihaben.
Wie viel kostet der Eintritt zum Pidurangala Rock?
Aktuell sind es 1.000 LKR, also etwa 2,70 € (Stand 2026). Der Eintritt wird in Bar kassiert, direkt am Tempeleingang am Fuße des Felsens. Da sich die Preise ändern können, solltest du die aktuellen Kosten vor deinem Besuch jedoch noch einmal überprüfen.
Kann man den Pidurangala mit Kindern besuchen?
Ältere und trittsichere Kinder können den Aufstieg in der Regel gut bewältigen. Vor allem bei den letzten Felsabschnitten und am Gipfelplateau ist jedoch Vorsicht geboten, da keinerlei Absicherungen vorhanden sind.
Reicht eine Tagestour nach Sigiriya aus?
Wenn du nur wenig Zeit in Sri Lanka hast, lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region mit einem straffen Zeitplan an einem Tag besuchen. Möchtest du jedoch den Pidurangala zum Sonnenaufgang genießen oder zusätzlich eine Safari unternehmen, lohnt es sich mindestens eine Nacht in Sigiriya zu verbringen.

Fazit - Lohnt sich der Pidurangala Rock?
Wenn ich an unseren Aufenthalt in Sigiriya zurückdenke, ist der Ausblick vom Gipfel des Pidurangala Rock eines der Bilder, die sofort wieder vor meinem inneren Auge auftaucht: das viele Grün der Umgebung, die weite Landschaft und der Lion Rock, der sich eindrucksvoll und markant aus dem Dschungel erhebt. Genau deshalb würde ich sagen: Ja, der Aufstieg lohnt sich absolut! 🤩
Ob DU dich letztlich für den Pidurangala oder den Lion Rock entscheidest, hängt jedoch von deinen persönlichen Interessen ab. Wenn du Geschichte und Kultur liebst, würde ich dir jedenfalls zum Besuch der berühmte Felsenfestung Sigiriya raten. Wenn du aber – so wie ich – Natur, Wandern und außergewöhnliche Ausblicke schätzt, solltest du dir den Pidurangala auf keinen Fall entgehen lassen. Und by the way: Das eine schließt das andere ja nicht grundsätzlich aus. 😉
Ich würde dir außerdem empfehlen, mindestens eine Nacht in Sigiriya zu verbringen, z..B. im Lion See Hotel – Sigiriya* So kannst du die besondere Stimmung bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang in Ruhe genießen und hast genügend Zeit, die Region abseits des Lion Rock zu entdecken.
Wenn du also auf der Suche nach einem unvergesslichen Naturerlebnis im Kulturdreieck Sri Lankas bist, dann setze den Pidurangala Rock unbedingt auf deine Reiseroute – ich bin mir sicher, dass dich die Aussicht genauso begeistern wird wie mich.
Viele unvergessliche Momente wünscht Dir











